Was, wenn die Wohnung zu klein wird?

kleine-wohnungWahrscheinlich ist es bei uns wie bei Millionen anderer Menschen auch. Wenn man mit der Frau noch zu zweit lebt, dann ist man mit einer 3-Zimmer-Wohnung zufrieden. Man hat ein Wohn-, Schlaf- und in der Regel auch ein Arbeitszimmer.

Ist der erste Nachwuchs mal da, dann stellt man auf einmal fest, dass man den kleinen Knirps nicht nur überall mitschleppen muss, sondern auch dass er für eine sehr lange Zeit daheim wohnen wird und immer mehr Platz brauchen wird.

Das erste Jahr hat unsere große Tochter  im Schlafzimmer verbracht, das zum Glück groß genug war, um für sie ein kleines Reich einzurichten. Sie hat ein eigenes Bettchen, einen Schrank und eine Wickelkommode bekommen. Mit Ihrer sich entwickelnden Mobilität und der Unmenge von Spielzeugen, die sich auf wundersame Weise vermehrten, wurde nach einem Jahr das Wohnzimmer zum Spielzimmer erweitert. Spätestens wenn man nun anfängt über herumliegendes Spielzeug zu stolpern, beginnt man sich über die aufkommenden Platzprobleme Gedanken zu machen.

So haben auch wir langsam angefangen zu erörtern was nun passieren muss. Die Antwort ist simpel. Wir brauchen mehr Platz, eine neue Wohnung muss her! Aber da wir bereits das dritte Lebensjahrzehnt hinter uns hatten waren wir uns unsicher, ob wir weiter zu Miete wohnen sollten oder uns doch lieber für eine eigene Immobilie entscheiden sollten.

Ab diesem Zeitpunkt hat es noch über 2 Jahre gedauert bis wir aus der zu kleinen Wohnung ausgezogen sind, die dann wirklich aus allen Nähten platzte, weil wir zwischenzeitlich weiteren Nachwuchs bekommen haben.

Wie sind wir also vorgegangen?

Anfangs haben wir nach Wohnungen zur Miete und zum Kauf geschaut. Parallel haben wir bei unserem damaligen Vermieter (Baugesellschaft) einen Antrag auf eine größere Wohnung gestellt. Es vergingen einige Wochen, wir haben viele Anzeigen gelesen, aber sonst passierte nichts. Doch mit dem steigenden Druck, langsam ausziehen zu müssen, wurden die Suche immer intensiver. Nichtsdestotrotz  gab es immer wieder Tage, an denen wir ziemlich geknickt waren. Alles war teuer, im schlechten Zustand oder die Lage völlig indiskutabel. Dieses Auf und Ab scheint aber der Normalzustand zu sein bei Immobilien-Interessenten. Das Wichtigste ist, dass man nicht aufgibt.

Wenn es Ihnen genau so geht, dann verfolgen Sie unseren Weg in den weiteren Artikeln.

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